Sprache und Zugang zur Staatsbürgerschaft

23.10.2026, 18:00 – 20:00 Museumsquartier Wien – Raum D,
Menschen, die die österreichische Staatsbürger*innenschaft erlangen wollen, müssen nicht nur mehr Geld und Wohnraum besitzen als durchschnittliche Österreicher*innen sie müssen, wenn es nach den Reformwünschen der Regierung geht, auch bessere Deutschkenntnisse als viele Menschen mit österreichischem Pass haben, nämlich auf dem Niveau B2 (das ist das Maturaniveau für Fremdsprachen), und damit auch sprachlich besser sein als der österreichische Durchschnitt.
Wir wollen in diesem Workshop das Niveau B2 (vor allem beim Schreiben) genauer unter die Lupe nehmen, d. h. auch an uns selbst überprüfen, ob wir den Kriterien entsprechen würden und damit deutlich machen, dass eine solche Reform verhindert, dass Menschen, die hier leben, arbeiten, Steuern zahlen und sich einbringen wollen, Zugang zur Staatsbürgerschaft erhalten.
Die Regierung will Menschen, die die österreichische Staatsbürger:innenschaft erwerben wollen, das Niveau B2 in Deutsch vorschreiben. Expert:innen sind sich einig, dass dies zu hoch ist. Wir wollen in diesem Workshop das Niveau B2 genauer unter die Lupe nehmen und auch an uns selbst überprüfen, ob wir den Kriterien entsprechen würden.
Gestaltung: Vertreter*innen des Netzwerks Sprachenrechte.